

Marco Bezzecchi zementiert seinen Platz in der italienischen Renngeschichte in Mugello
Marco Bezzecchi ist offiziell in den Geschichtsbüchern. Am Sonntag behauptete der Aprilia Racing Fahrer einen monumentalen Sieg in Mugello, der das erste Mal markierte, dass Aprilia auf dem heimischen Boden triumphierte. Mit dem Teamkollegen Jorge Martin, der den zweiten Platz sicherte, war es ein schönes 1-2-Finish für die Noale-Fabrik, über das man lange reden wird.
Bezzecchi tritt nun in einem sehr Elite-Club italienischer Gewinner an diesem legendären Veranstaltungsort zusammen, der neben Ikonen wie Valentino Rossi, Loris Capirossi, Andrea Dovizioso, Danilo Petrucci und Francesco Bagnaia steht. Noch beeindruckender ist die Unterscheidung eines italienischen Fahrers, der auf einer italienischen Maschine am italienischen GP gewinnt. Während Bagnaia, Dovizioso und Petrucci zuvor diesen Feat mit Ducati erreichten, hat Bezzecchi jetzt Aprilia zu dieser exklusiven Liste hinzugefügt.
Dieser Sieg drängte Italiens Gesamtsiegzahl MotoGP auf 299. Es war eine wilde Saison für Aprilia, die bereits fünf MotoGP-Siege erreicht hat – vier von Bezzecchi und eine von Martin. Mittlerweile hat das Ducati Lenovo Team – das Bagnaia mit einem Podium-Finish gesehen hat – mit 99 Gesamtsiegen ein Jahrhundert lang aufgeschlagen.



