

Der Wahnsinn von Monaco
Die Formel 1 ist wieder auf dem legendären Circuit de Monaco, ein Ort, an dem Fahrer die Nadel bis 19 auf ein schmales 3,37km-Band Asphalt fädeln. Es ist absolut Wahnsinn. Das Rennen erstreckt sich über 78 Runden und eine Gesamtstrecke von 260.286km, testet einen Fahrer Geist so viel wie ihre Maschine. Wie Nelson Piquet einmal gesagt hat, ist das Rennen hier wie ein Fahrrad rund um Ihr Wohnzimmer.
Alles über diesen Track fühlt sich wie ein Relikt einer wilderen Zeit, aus dem Jahr 1929, als Antony Noghes zuerst eine Versammlung hier organisiert. Es bleibt ein Kernpfeiler der 'Triple Crown' des Motorsports. Weil die Wände so bestraft sind, werden die Autos in einer festen maximalen Niederhaltekraft laufen, die das ganze Wochenende anlegt – der Straight Mode ist hier zum ersten Mal in dieser Saison an Grenzen. Wenn Sie überholen möchten, müssen Sie sich auf den Overtake-Modus verlassen, wobei die Aktivierungslinie zwischen den Kurven 18 und 19 sitzt.
Jolyon Palmer, ein ehemaliger Renault F1 Fahrer, nennt es einen schönen, wahren Fahrer-Track, der sich wie Wahnsinn in einem F1 Auto fühlt. Vom Aufstieg in Richtung Massenet, wo man am Himmel starrt, zur stoßigen, ewig-feeling Haarnadel, gibt es einfach keinen Raum für Fehler. Es ist kein Wunder, dass McLaren hier mehr Erfolg schmeckt als jedes andere Team, mit 16 Siegen zu ihrem Namen, und sie trafen ihren 1000. Grand Prix Meilenstein an diesem Wochenende.



